FHNW Campus Brugg-Windisch | Lernzonen
Die neuen Lernzonen auf dem FHNW Campus Brugg-Windisch.
Evolution Design realisiert ein zukunftsweisendes Pilotprojekt für die Fachhochschule Nordwestschweiz.
Im Rahmen der Strategie Raum 2035, die die zukünftigen Lern- und Arbeitswelten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) definiert, hat das Architekturbüro Evolution Design auf dem FHNW Campus Brugg-Windisch ein Pilotprojekt realisiert, welches neue, innovative Lehr- und Lernwelten erprobt, um die Attraktivität des Campus für die Studierenden und die Mitarbeitenden zu steigern.
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Location
Bahnhofstrasse 6,
Windisch, Switzerland
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Client
Fachhochschule Nordwestschweiz
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Net floor area
700 m2
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Project completed10.2025
Vielfalt der Raumtypen
Innerhalb der bestehenden offenen Lernzonen sind vier neue räumliche Module entstanden, die neue Formen von Lehren, Lernen und Arbeiten ermöglichen:
1. Coworking-Bereiche für individuelles und kollaboratives Lernen sowie gemeinsames Arbeiten während und ausserhalb des Unterrichts, mit Fokus auf Coaching, Austausch und Begleitung
2. Lounge für entspannten Austausch, kurze Pausen oder spontane Gespräche
3. Forum für Unterricht, Wissensaustausch, Diskussionen und Vernetzung
4. Focus Zone für konzentriertes Lernen ohne Gespräche oder Telefonate
Diese offenen und einladenden Bereiche bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Studierenden und Dozierenden, gemeinsam zu lernen, selbstständig und konzentriert zu arbeiten, Unterricht abzuhalten oder sich einfach zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen – wodurch die Präsenz vor Ort zu einem echten Mehrwert wird.
Transformation im Bestandsbau
Die Herausforderung bestand darin, in einem Bestandsbau eine wirkungsvolle und nachhaltige Transformation umzusetzen, welche als sanfte architektonische Intervention und nicht als vollständige Renovation konzipiert werden musste. Bestehende Böden und Decken blieben erhalten; bauliche Eingriffe wurden vermieden.
Es war deshalb ein sehr ausdrucksstarker Gestaltungsansatz gefordert, der durch eine gezielte räumliche Zonierung mittels Möbel, kräftigen Farben, vielschichtigen Materialien, grosszügiger Begrünung und charakteristischen Grafiken die offene, kollaborative und zukunftsorientierte Kultur der FHNW im Raum spürbar macht.
Somit wurde für jedes Modul eine starke, eigenständige Identität geschaffen, welche den Raum belebt und zugleich die bestehende Architektur respektiert.
Räume mit hoher Anziehungskraft
Die ersten Monate seit der Eröffnung des Projekts haben deutlich gezeigt, dass die neuen Pilotmodule die Bedürfnisse der Studierenden voll treffen. Die Flächen sind stark frequentiert, werden intensiv genutzt und tragen zu einer hochwertigen Lehr- und Lernatmosphäre bei.
Dieses Projekt zeigt, wie flexible und nachhaltige Räume geschaffen wurden, die eine starke Anziehungskraft haben – sowohl funktional als auch atmosphärisch und damit einen spürbaren Mehrwert für Studierende und Mitarbeitende bieten.



